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Asthma
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T.H., Mädchen, heute 21 Jahre
Das Mädchen kam mit 10 Jahren erstmals in die Praxis an der Hand ihrer
Mutter. Sie wirkte sehr zerbrechlich und erinnerte irgendwie an Pippi
Langstrumpf, besonders aufgrund ihrer Sommersprossen. Sie litt an starken
Asthmaanfällen. Bei jedem der Anfälle fürchtete man, daß sie ersticke.
Entsprechend wurde sie verhätschelt und geschont. Der Schulbesuch erfolgte nur
noch sporadisch. Dennoch wirkte das Kind aufgeweckt und intelligent. Es stand
ansich der Übergang zu einer höheren Schule an. Daran war aber vorerst leider
nicht zu denken.
Man hatte den Eltern geraten ihre heißgeliebten Tiere, eine Katze und einen
Hamster abzuschaffen.
Es wurde eine Tierhaarallergie vermutet. Eine Horrorvision für das Mädchen.
Im Bett der Kleinen wurde eine Kreuzung des 10m-Gitters im Brustbereich
gefunden. Das Bett wurde mit Kork abgeschirmt und eine Ausleitungstherapie über
Niere, Leber und Haut durchgeführt. Die Beschwerden verschwanden vollständig.
Interessant ist ein kurzer Rückfall. Auf einer Klassenfahrt nach Italien
bekam sie bereits nach 6 Tagen einen heftigen Asthmaanfall, der zu ihrer
vorzeitigen Abreise führte. Es kann angenommen werden, daß sie dort auf einer
Störzone gelegen hat.
Das veranlaßt mich zu folgender Anmerkung: Jeder wird festgestellt haben,
daß er in einem Urlaub sich herrlich erholt und gut schlief. Dann gibt es
Urlaube, wo die Nacht zur Hölle wird und man gerne nach Hause fährt. Darum nehme
ich generell eine Korkmatte mit in den Urlaub und überprüfe das angebotene
Zimmer. Bisher wurden Änderungswünsche immer berücksichtigt.