
Sie haben sich ein Boxspringbett gekauft, schlafen darin aber schlechter als erwartet? Oder überlegen Sie noch, ob diese Bettart für Ihren Schlafplatz geeignet ist? Dann lohnt es sich, nicht nur Matratze, Härtegrad und Liegegefühl zu betrachten. Auch der Aufbau des Bettes, elektrische Geräte und Leitungen in seiner Umgebung sowie die Position im Raum können eine Rolle spielen.
Ein Boxspringbett ist nicht automatisch problematisch und seine Metallfedern erzeugen nicht selbst Elektrosmog. Vorhandene elektrische Wechselfelder können jedoch unter bestimmten Bedingungen an leitfähige Metallteile ankoppeln. Nach dem Verständnis der Geopathologie können umfangreiche Metallkonstruktionen außerdem geopathische Störfelder beeinflussen. Diese geopathische Beurteilung ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt und muss von technischen Messungen beherrscht werden.
Warum schlafe ich in meinem neuen Boxspringbett schlecht?
Ein neues Bett soll den Schlaf verbessern. Tatsächlich benötigt der Körper manchmal etwas Zeit, um sich an eine andere Liegehöhe, Matratze oder Unterfederung zu gewöhnen. Bleiben die Beschwerden bestehen, können unterschiedliche Ursachen in Frage kommen.
Dazu gehören beispielsweise:
- ein ungeeigneter Härtegrad,
- eine nicht geeignete Matratze oder ein ungeeigneter Topper,
- eine veränderte Schlafposition,
- Wärme- oder Feuchtigkeitsstau,
- Licht, Lärm oder eine ungünstige Raumtemperatur,
- Stress und gesundheitliche Faktoren,
- elektrische Geräte oder Leitungen in Bettnähe,
- nach geopathologischer Auffassung auch die Position des Bettes im Raum.
Dass Schlafprobleme nach dem Kauf eines Boxspringbettes auftreten, beweist keinen ursächlichen Zusammenhang mit dem Bett. Es ist aber sinnvoll, die gesamte Schlafsituation systematisch zu betrachten.
Bei länger anhaltenden Schlafstörungen, Schmerzen, Atemproblemen oder ausgeprägter Tagesmüdigkeit sollten Sie die Beschwerden ärztlich abklären lassen.
Was unterscheidet ein Boxspringbett von anderen Betten?
Ein Boxspringbett besteht normalerweise aus mehreren übereinanderliegenden Schichten:
- einem gepolsterten Untergestell mit Federkern,
- einer Federkernmatratze,
- häufig ein zusätzlicher Topper,
- einem Kopfteil sowie Füßen und Verbindungselementen.
Je nach Modell befinden sich sowohl im Untergestell als auch in der Matratze zahlreiche Stahlfedern. Hinzu kommen möglicherweise Metallrahmen und Beschläge. Motorisch verstellbare Modelle besitzen zusätzlich elektrische Antriebe, Netzteile und Anschlussleitungen.
Diese Konstruktion kann Vorteile bieten. Viele Menschen schätzen den hohen Einstieg, die komfortable Polsterung und die Möglichkeit, Matratze und Topper auf das persönliche Liegeempfinden abzustimmen. Ob das Bett zu Ihnen passt, hängt jedoch nicht allein von der Bezeichnung „Boxspringbett“ ab.
Erzeugen die Metallfedern Elektrosmog?
Nein, die Federn eines Boxspringbettes sind für sich genommen keine Elektrosmogquelle. Technische Felder entstehen unter anderem durch Elektroinstallationen, stromführende Leitungen, angeschlossene Geräte und Funkanwendungen. Elektrische Wechselfelder können an Metalle ankoppeln, weitergeleitet werden uns sich so über die gesamte Bettfläche ausbreiten. Funkwellen, z.B. durch W-Lan Router verursacht, können von Metallen reflektiert werden.
Ob dies an einem bestimmten Boxspringbett tatsächlich geschieht, lässt sich weder am Aussehen noch am Kaufpreis oder an der Anzahl der Federn erkennen. Dafür ist eine Messung im tatsächlichen Liegebereich erforderlich.
Mögliche Quellen in der Nähe des Bettes sind:
- Stromleitungen und Steckdosen hinter dem Kopfteil,
- Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel,
- Ladegeräte und Netzteile,
- elektrisch verstellbare Bettmotoren,
- elektrische Heizauflagen,
- Smartphones und Tablets,
- WLAN-Router
- Schnurlostelefone und Babyphone.
Dabei müssen niederfrequente elektrische Felder, niederfrequente magnetische Felder und hochfrequente Funkfelder getrennt betrachtet werden. Für jede Feldart werden geeignete Messgeräte und ein fachgerechtes Vorgehen benötigt.
Worauf sollte ich vor dem Kauf eines Boxspringbettes achten?
Wenn Sie noch vor der Kaufentscheidung stehen, können Sie einige entscheidende Punkte klären.
Konstruktion erfragen
Lassen Sie sich erklären, welche Metallteile sich in Untergestell, Matratze und Kopfteil befinden. Fragen Sie auch, ob elektrische Motoren, Netzteile oder weitere Komfortfunktionen integriert sind.
Standort vorher prüfen
Überlegen Sie, wo das Bett stehen soll. Finden Sie sich direkt hinter dem geplanten Kopfteil Steckdosen, Verteiler, elektrische Leitungen oder Geräte? Verläuft ein Verlängerungskabel unter dem Bett?
Elektrische Funktionen bewusst auswählen
Motorische Einstellungen können komfortabel sein, bringen aber elektrische Bauteile an den Schlafplatz. Erkundigen Sie sich, ob sich das System nach der Verstellung vollständig vom Stromnetz trennen lässt. Maßgeblich sind dabei die Angaben des Herstellers.
Keine pauschalen Versprechen erwarten
Weder die Bezeichnung „metallfrei“ noch Begriffe wie „strahlungsarm“ oder „gesundes Schlafsystem“ ersetzen eine konkrete Prüfung des Schlafplatzes. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Bett, Raum, Elektroinstallation und Geräten.
Was können Besitzer eines Boxspringbettes selbst überprüfen?
Bevor Sie das Bett austauschen oder kostspielige Maßnahmen anwenden, können Sie die leicht erkennbaren Bedingungen am Schlafplatz kontrollieren:
- Entfernen Sie nicht benötigte Netzteile und Ladegeräte aus der unmittelbaren Umgebung.
- Verlegen Sie keine Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel unter dem Bett.
- Legen Sie das Smartphone nachts nicht direkt neben den Kopf.
- Stellen Sie Router und Schnurlostelefon-Basisstationen möglichst nicht unmittelbar am Bett auf.
- Prüfen Sie, ob sich die elektrischen Bettfunktionen entsprechend den Herstellerangaben vollständig vom Netz trennen lassen.
- Verändern Sie versuchsweise einzelne Faktoren und beobachten Sie diese voneinander getrennt.
Diese Schritte können durch einfache technische Quellen reduziert werden. Sie ersetzen jedoch keine Messung und erlauben keine Aussage darüber, ob tatsächlich tatsächlich auffällige Feldstärken vorhanden waren.
Boxspringbett und geopathische Störfelder
In der Geopathologie werden sogenannte Wasseradern und Erdstrahlen als mögliche standortbezogene Belastungen betrachtet. Geopathologen, die nach der Methode Kopschina arbeiten, versuchen Bereiche radiästhetisch zu beurteilen, beispielsweise mit einer Wünschelrute.
Nach unserer Erfahrung können sich Metallgegenstände in geopathisch auffälligen Bereichen negativ auf die Situation am Schlafplatz auswirken. Da Boxspringbetten viele Metallfedern und teilweise größere Rahmenkonstruktionen enthalten, wird das Bett bei einer Begehung in die Untersuchung des gesamten Raumes einbezogen.
Dabei ist eine klare Abgrenzung notwendig: Wasseradern, Erdstrahlen und ihre radiästhetische Erfassung sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt. Eine geopathische Beurteilung ist keine technische Messung und keine medizinische Diagnose.
Technische Messung und geopathische Beurteilung unterscheiden
Eine fachlich transparente Schlafplatzuntersuchung sollte ausweisen, worauf die jeweiligen Ergebnisse beruhen.
Technische Störfelder können mit geeigneten Messgeräten untersucht werden. Dazu gehören elektrische und magnetische Wechselfelder sowie hochfrequente Funkfelder. Technische Maßnahmen lassen sich anschließend durch Kontrollmessungen überprüfen.
Geopathische Störfelder werden nach der Methode Kopschina radiästhetisch eingeschätzt. Diese Vorgehensweise gehört zum Erfahrungswissen der Geopathologie und ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.
Beide Bereiche sollten weder sprachlich noch methodisch miteinander vermischt werden.
Wie läuft eine Schlafplatzuntersuchung ab?
Lassen Sie das Schlafzimmer vor dem Termin möglichst in seinem üblichen Zustand. Geräte, Kabel und das Bett sollten zunächst so stehen, wie sie normalerweise genutzt werden.
Eine Untersuchung kann folgende Schritte umfassen:
- Besprechung der Schlafsituation und der Bettkonstruktion
- Sichtprüfung von Steckdosen, Leitungen, Geräten und Metallteilen
- Messung der technischen Felder im Liegebereich
- Suche nach möglichen technischen Quellen
- separate geopathische Beurteilung nach der Methode Kopschina
- Besprechung nachvollziehbarer Veränderungen
- messtechnische Kontrolle technischer Maßnahmen
Möglicherweise genügt bereits eine einfache Veränderung, etwa ein größerer Abstand zu einem Gerät, eine andere Kabelführung oder eine veränderte Bettposition. Umfangreiche Abschirmmaßnahmen sollten nicht allein auf Verdacht durchgeführt werden.
Kann Kopschinakork© bei einem Boxspringbett eingesetzt werden?
Wenn sich das Bett nach einer geopathischen Beurteilung auf einem auffälligen Bereich befindet und nicht an einen anderen Platz gestellt werden kann, empfiehlt der Berufsfachverband Kopschinakork© als mögliche Lösung.
Bei einem Boxspringbett sollte nach der Auffassung des Verbandes zuvor der gesamte Schlafplatz betrachtet werden. Unterlegen des Bettes als auch die Einbeziehung größerer Raumflächen.
Der Einsatz von Kopschinakork gegen sogenannten Erdstrahlen beruht auf langjährigen Erfahrungen und ist wissenschaftlich nicht gesichert. Aus der Anwendung darf keinerlei Schutz- oder Gesundheitswirkung abgeleitet werden.
Fazit: Nicht vorschnell das Boxspringbett verantwortlich machen
Wenn Sie in einem Boxspringbett schlecht schlafen, kann das Bett selbst nur einer von vielen möglichen Faktoren sein. Metallfedern erzeugen nicht automatisch Elektrosmog. Sie können jedoch mit bereits vorhandenen elektrischen Feldern wechselwirken. Ob dies für Ihren Schlafplatz relevant ist, lässt sich nur durch eine geeignete Messung klären.
Geopathische Störfelder werden nach der Methode Kopschina besonders eingeschätzt. Diese Beurteilung beruht auf Erfahrungswissen und ist wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.
Bevor Sie Ihr Bett austauschen oder Maßnahmen zur Abschirmung treffen, ist daher eine differenzierte Untersuchung sinnvoll. Lassen Sie sich unverbindlich beraten oder finden Sie über den Berufsfachverband einen Geopathologen für eine individuelle Begehung Ihres Schlafplatzes.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Boxspringbett Schlafprobleme verursachen?
Schlafprobleme können zahlreiche Ursachen haben. Dass sie nach dem Kauf eines Boxspringbettes auftreten, beweist noch keinen ursächlichen Zusammenhang. Matratze, Raumklima, technische Felder, geopathische und gesundheitliche Faktoren sollten getrennt berücksichtigt werden.
Ist ein Boxspringbett wegen seiner Metallfedern bedenklich?
Nicht grundsätzlich. Die Federn erzeugen selbst keinen Elektrosmog. Ob elektrische Felder an Metallteile ankoppeln, hängt von der konkreten Situation am Schlafplatz ab.
Sollte ich vor dem Kauf den Schlafplatz messen lassen?
Eine Messung kann sinnvoll sein, wenn am vorgesehenen Standort viele elektrische Geräte, Leitungen oder Funkquellen vorhanden sind. Sie schafft eine sachlichere Entscheidungsgrundlage als pauschale Vermutungen.
Ist ein metallfreies Bett immer besser?
Da scheiden sich die Geister. Ein metallfreies Bett beseitigt keine technischen Quellen in Wänden, Leitungen oder Geräten. Leitet diese aber auch nicht weiter. Aus unserer und der Erfahrung der vieler Geopathologen und Rutengänger können Metalle aber verstärkende Wirkung auf geopathischer Störzonen wie Wasseradern Erdstrahlen haben. Diese Phänomen entfällt bei metallfreien Betten. Ist ein Bosxpringbett das Bett der Wahl ist das natürlich auch möglich, nur sollte man dem Platz auf dem es aufgestellt wird, am besten schon im Vorfeld besondere Beachtung geschenkt werden.
Medizinischer Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Eine Schlafplatzuntersuchung ersetzt keine ärztliche oder heilpraktische Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Anhaltende oder ausgeprägte Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.