
Longevity und gesundes Wohnen stehen für das Ziel möglichst lange gesund und selbstständig zu leben. Eine einzelne Methode kann das nicht gewährleisten. Es sind viele Dinge, wie zum Beispiel Bewegung, Aufenthalt im Freien, in natürlichem Licht, ausgewogene Ernährung in guter Qualität, ausreichend guter Schlaf, soziale Beziehungen, Vorsorgeuntersuchungen, der Verzicht auf Tabak und andere Suchtmittel. Auch eine ruhige, sichere und angenehm gestaltete Wohnumgebung und ein ruhiger harmonischer Schlafplatz, gehören dazu.
Was bedeutet Langlebigkeit?
Im heutigen Sprachgebrauch geht es meist nicht allein um die Anzahl der Lebensjahre, sondern um eine möglichst lange andauernde Gesundheitsspanne.
Ob wir gesund und lange leben wird von vielen verschiedenen Faktoren wie z.B. Genetik, Sozialen Verhältnissen, medizinischer Versorgung und dem Verhalten und dem Umgang mit den täglichen Dingen des Lebens beeinflusst. Deshalb sind Versprechen, mit einem einzelnen Produkt oder Verfahren das Leben zu verlängern, kritisch zu betrachten. Es ist immer die Summe der Dinge.
Die wichtigsten Grundlagen für gesundes Altern
Sinnvolle Maßnahmen beginnen bei den gut belegten Grundlagen:
- regelmäßig, eine den persönlichen Möglichkeiten angepasste Bewegung,
- eine abwechslungsreiche, überwiegend pflanzenbetonte Ernährung,
- ausreichend Schlaf und ein möglichst gleichmäßiger Schlafrhythmus,
- soziale Kontakte und geistige Aktivität,
- empfohlene Vorsorgeuntersuchungen,
- kein Tabakkonsum und ein zurückhaltender Umgang mit Alkohol.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt unter anderem Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Regelmäßige körperliche Aktivität ist dabei besonders wichtig um Gesundheit und Selbstständigkeit lange zu erhalten. Wie ein altes Sprichwort schon sagt: „Wer rastet rostet!“
Welche Rolle spielt die Wohnumgebung?
Longevity und gesundes Wohnen: Die meisten von uns verbringen einen erheblichen Teil ihres Lebens in Innenräumen und ein Drittel davon im Bett. Deshalb ist ein gesundes Wohnumfeld besonders wichtig. Neben Faktoren wie Raumtemperatur, Licht, Lärm, Luftqualität, Feuchtigkeit, Schadstoffe ist daher besonderes Augenmerk auf den Schlafplatzes zu richten.
Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder können mit geeigneter Messtechnik erfasst werden. Eine baubiologische Untersuchung kann Quellen und Feldstärken dokumentieren. Ob und welche Veränderungen sinnvoll sind, muss anhand der Messwerte, geltender Maßstäbe und der konkreten Raumsituation festgestellt werden.
Geopathische Einschätzungen klar abgrenzen
Geopathologische bzw. radiästhetische Konzepte befassen sich unter anderem mit sogenannten Wasseradern, Erdstrahlen und geopathischen Störfeldern. Nach der Methode Kopschina werden solche Bereiche durch eine Begehung eingeschätzt.
Die Annahme der Existenz geopathischer Störfelder, die Einfluss auf Schlaf und Wohlbefinden haben und ihre radiästhetische Ermittlung sind nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt. Sie beruhen auf langjährigen Erfahrungen unsererseits und der vieler Rutengänger, deren Klienten und Therapeuten. Eine solche Beurteilung ist daher klar von technischen Messungen zu unterscheiden. Beide Untersuchungen ersetzen natürlich keine medizinische Diagnose und belegen keine Ursache gesundheitlicher Beschwerden. Gesundheitliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden; notwendige Diagnostik und Behandlung dürfen durch die Anwendung der hier genannten Verfahren weder ersetzt noch verzögert werden.
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Wer seine Schlaf- und Wohnumgebung verbessern möchte, kann schrittweise vorgehen:
- Schlafzeiten, Raumklima, Licht- und Lärmquellen beobachten.
- Für regelmäßiges Lüften und eine angenehme Temperatur sorgen.
- Störende Geräte, Leuchten oder Netzteile am Bett prüfen.
- Bei konkreten Fragen technische Felder fachgerecht messen lassen.
- Anhaltende Schlaf- oder Gesundheitsbeschwerden ärztlich abklären lassen.
Produkte oder Maßnahmen sollten zunächst nach einer nachvollziehbaren Bestandsaufnahme ausgewählt werden. Das verhindert unnötige Veränderungen und erleichtert die spätere Kontrolle.
Geopathologie kennenlernen und einordnen
Wer sich beruflich oder aus persönlichem Interesse mit Rutengehen, technischen Störfeldern und der Methode Kopschina beschäftigen möchte, findet beim Berufsfachverband Seminarangebote. Unter anderem ein Ausbildungsseminar zum Geopathologen nach der Methode Kopschina. (Dabei handelt es sich nicht um eine staatlich anerkannte Berufsausbildung oder eine medizinische Qualifikation. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.)
Informieren Sie sich über die aktuellen Seminare und Ausbildungsangebote
Fazit
Langlebigkeit beruht auf vielen Faktoren. Dabei spielen Gewohnheiten, die Lebenseinstellung und das Umfeld in dem wir unser Leben verbringen, eine wichtige Rolle. Eine angenehm gestaltete und bedarfsgerecht untersuchte Wohnumgebung kann diese Grundlagen ergänzen. Technische Messungen liefern dabei reproduzierbare Messwerte; Geopathische Begehungen basieren auf einem nicht allgemein wissenschaftlich anerkannten Erfahrungsansatz.
Hier noch ein altes Zitat eines bekannten Arztes und Naturphilosophen:
„Ein krankes Bett ist das sicherste Mittel, die Gesundheit zu ruinieren“ Paracelsus (Theophrastus Bombast von Hohenheim, 1493–1541)
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche oder heilpraktische Untersuchung, Beratung oder Behandlung. Lassen Sie gesundheitliche Beschwerden medizinisch abklären.
Häufige Fragen
Kann eine Schlafplatzuntersuchung das Leben verlängern?
Dafür gibt es keinen gesicherten Nachweis. Eine Untersuchung kann Hinweise zur Gestaltung des Wohnumfelds liefern, ist aber keine medizinische Vorsorge oder Behandlung.
Ist Elektrosmog dasselbe wie ein geopathisches Störfeld?
Nein. Elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder sind physikalisch messbar. Geopathische Störfelder werden radiästhetisch eingeschätzt und sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.
Kann Geopathologie Krankheiten feststellen?
Nein. Eine geopathische Behandlung ist keine medizinische Diagnostik. Beschwerden gehören zur ärztlichen oder gegebenenfalls heilpraktischen Abklärung.
Was lernt man in der Ausbildung?
In diesem Intensivseminar lernen Sie die Vorgehensweise nach der Methode von Heilpraktiker (HP) Kopschina kennen. Wir vermitteln, wie sogenannte geopathische und technische Störfelder innerhalb dieses erfahrungsheilkundlichen Ansatzes systematisch gesucht und eingeordnet werden. Außerdem behandeln wir die in dieser Methode als „Sanierung“ bezeichneten Maßnahmen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier: Ausbildung zum Geopathologen nach der Methode Kopschina.
Benötige ich Vorkenntnisse?
Nein. Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.